Freitag, 18. August 2017

6.0 Medizin

Wie funktioniert Depression im Gehirn?

6.1

In einer Depression verändern sich Fühlen, Denken und Handeln auf drastische Weise. Depressive Menschen empfinden n icht nur Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, es gelingt ihnen auch nicht, ihren gewohnten Tätigkeiten nachzugehen. Etwa jeder zehnte depressive Patient nimmt sich das Leben. Die Neurowissenschaften helfen uns besser zu verstehen, wie Depression das Gehirn in seinem Aufbau und seiner Funktionsweise verändert. So ermöglicht die Forschung , die Wirkungsweise von Psychotherapie und Medikamenten zu erklären und hilft, neue Therapien zu entwickeln. Der Vortrag gibt einen Einblick in das Arbeitsumfeld der Gehirnforschung bei Depression.
Auf der Achterbahn der Gefühle – Manie und Depression

6.2

Menschen in einer Manie können Bäume ausreißen und die Welt umarmen. Dagegen treibt die Depression in die Verzweiflung und Tatenlosigkeit. Wie kann es zu so drastischen Veränderungen kommen? Was unterscheidet das Gehirn eines Manikers von dem eines Depressiven? Welche psychischen Prozesse sind aus dem Gleichgewicht geraten? Und welche Behandlung kann die Balance wieder herstellen? Der Vortrag sucht nach Antworten auf diese Fragen und gibt einen Überblick über neueste Forschungsergebnisse.
Demenz und Alzheimer: Wie schütze ich mich davor?

6.3

Unter Demenz versteht man einen kontinuierlichen Abbau der geistigen Leistung. Betroffen sind das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, aber auch die Persönlichkeitsstruktur. In Europa leiden zwischen 8 und 13 Prozent der Menschen über 65 Jahren an Demenz. Die häufigste Ursache dafür ist die Alzheimer-Krankheit. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie sich Alzheimer auf das Gehirn auswirkt, welche Risikofaktoren zum Auftreten der Krankheit führen, welche Therapiemöglichkeiten, aber auch welche Vorbeugungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.
Sucht und Gehirn (Drogen, Spiele, Internet)

6.4

Sucht wird nicht nur von Genussmitteln verursacht, sondern auch durch Spielen und Internetkonsum. Die Folgen von Sucht sind verheerend und können Begleiterkrankungen wie Depression oder Psychosen sein. Sucht hat mit dem Belohnungssystem des Gehirns, mit der Substanz Dopamin zu tun, dennoch haben nicht alle Menschen dasselbe Sucht-potential. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie sich Abhängigkeit im Gehirn aufbaut, welche Netzwerke entstehen, und wie solche Netzwerke das Verhalten von Betroffenen steuern.
Warum funktionieren viele Diäten nicht?

6.5

Viele Menschen kämpfen in unserer Gesellschaft gegen ihr Übergewicht, oftmals ohne Erfolg. Ist daran mangelnde Disziplin oder ist ein gestörter Stoffwechsel schuld? Dies mögen zwar Faktoren sein, die Diäten in ihrer Wirkung beeinträchtigen, aber das Grundproblem liegt wo anders. In diesem Vortrag erfahren Sie, welche anatomischen Veränderungen im Gehirn übergewichtiger Menschen stattfinden können und welche Unterschiede in der Funktion eintreten. Ein Vortrag, der neue Einsichten in die Problematik eröffnet.

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